IHK Wirtschaftsregion Fulda 12/2011

Art & Antique: Prominenter Besuch am Messestand

Der amtierende Bundespräsident von Österreich gab sich die Ehre: Auf der Art & Antique in der Hofburg in Wien stattete Heinz Fischer auch dem Stand des Kunsthauses Nüdling einen Besuch ab. Auf der gut besuchten Messe war bei Charlotte Nüdling diesmal hauptsächlich Schmuck gefragt, sei es aus Anlagegründen oder im Hinblick auf Weihnachten.
www.kunsthaus-nuedling.de

 

Fuldaer Zeitung, 17. September 2011

FINGERSPITZENGEFÜHL FÜR TRENDS

Das Kunsthaus Nüdling wurde im September-Heft von A&W ARCHITEKTUR  & WOHNEN in den Kreis der 120 besten Adressen in Deutschland – Kunsthändler, Experten sowie internationale Messen aufgenommen.

Eine Auszeichnung, die dem langjährigen Engagement des Hauses im deutschen Kunsthandel Rechnung trägt. „Antiquitätenhandel bedeutet heute viel mehr, als reine Sachkenntnis über Alter, Provenienz und Marktwert eines Kunstwerks“, so Elisabeth Nüdling. Es erfordert Fingerspitzengefühl für Trends, die aktuell ganz in Richtung „Vintage“ – einem gekonnten Stilmix verschiedener Epochen - gehen. Die Zeiten sind vorüber, als man sich einheitlich in Biedermeier oder Barock einrichtete. Eine Wohnung voller Designklassiker kann ebenso leblos aussehen. Gefragt ist vielmehr eine Kombination aus Alt und Neu. „Was spricht dagegen, einen Bauhaus-Sessel neben einen Barock-Schrank zu stellen?“ Eine Wohnung lebt erst durch eine geschickte Inszenierung, das gelungene Zusammenspiel qualitätvoller Einzelstücke. „Für die antiken Möbel und Objekte sind wir zuständig, denn das Aufspüren dieser handwerklich besonderen, ausgefallenen und mitunter kuriosen Dinge ist unsere Passion“, so Mutter und Tochter, die den Handel gemeinsam führen. Von Barock bis Art Deco gibt es  in den stilvollen Räumen der Gründerzeitvilla in der Heinrichstraße 37 Objekte, die nicht fürs Museum, sondern zum Leben gemacht sind. Und Das Schönste daran: „Sie passen in jede Umgebung, man sieht sich nie satt, und man hat auch noch eine sinnvolle Geldanlage.“

Öffnungszeiten: Di – Fr 10:00 – 18:00 Uhr, Sa 10:00 – 14:00 Uhr

www.kunsthaus-nuedling.de

Thüringer Landeszeitung, 24.11.2007
Freundeskreis-Chef Jochen Peter, Kustodin Ute Däberitz, Schatzmeisterin Heiderose Weisser und Museumsdirektor Bernd Schäfer (re.) konnten kürzlich Geschäftsführerin Charlotte K. Nüdling und Dr. Elisabeth Nüdling vom Fuldaer Kunsthaus begrüßen.

Ein Empiretisch für das Dichterzimmer

Gotha. (tlz) Die historischen Prunkräume von Schloss Friedenstein spiegeln die verschiedenen Kunst-Epochen von der Zeit des frühen Barock bis zum Historismus wider. Nicht alle Räume verfügen jedoch auch über eine entsprechende Ausstattung, und vieles ist deshalb in den Depots des Schlossmuseums nicht zu finden. Deshalb wird versucht, auf dem Kunstmarkt das entsprechende Möbelstück aus diesen Zeiten anzukaufen. Der Freundeskreis Schlossmuseum Gotha unterstützt seit vielen Jahren mit finanziellen Beiträgen diese Bemühungen.

So auch im Falle eines großen Tisches aus Pyramidenmahagoni aus der Zeit um 1815/20, ein Prachtstück für das so genannte Dichterzimmer. Der Stempel "Walaert a Gand" nennt wohl den aus Gent stammenden Schöpfer des Möbels. Der qualitätsvoll gearbeitete Tisch mit originalen figürlichen Bronzebeschlägen hat einen Durchmesser von 155 Zentimetern und ist mit Hilfe von drei Einlegeplatten bis auf zwölf Meter auszuziehen!

Der Tisch wurde dem Schlossmuseum vom Kunsthaus Nüdling in Fulda zu einem für ein Möbelstück dieser Güte verhältnismäßig günstigen Preis angeboten, der dennoch für das Schlossmuseum keinesfalls zu stemmen gewesen wäre. Hier trat der Freundeskreis auf den Plan, der die Gesamtkosten in drei Raten bis Juni des kommenden Jahres aufzubringen versprach. Eine deutliche Anschubfinanzierung wurde durch Mittel des Herzogshauses geleistet.

Eine große Summe hat der Freundeskreis bereits aufgebracht. Dennoch werden weitere Sponsoren gesucht, die sich für den Verbleib des Tisches in Gotha engagieren wollen. Das schöne Möbel ist bereits im "Dichterzimmer" zu besichtigen.

IHK-Wirtschaftsmagazin, Region Fulda, 09/2007, S. 31
Moderatorin Barbara Siehl mit Stefan Semler, Michael Arnold und Charlotte K. Nüdling (v. l. n. r.)

HR-Sendereihe "Kitsch oder Kunst?"

Jeder hat sie in seinem Wohnzimmer: dekorative und lieb gewonnene Kunstwerke und Antiquitäten, teils auf Flohmärkten erstanden, teils von Familienmitgliedern vererbt. Doch sind diese Stücke auch wertvoll? Oder steckt dahinter mehr ein ideeller Wert? Barbara Siehl, Moderatorin der HR-Sendereihe "Kitsch oder Kunst: - Antiquitäten und Krempel aus Hessen" trifft Leute, die wertvolle, kuriose und manchmal unbekannte Objekte besitzen, lässt Experten die Stücke unter die Lupe nehmen und fachmännisch bwerten. Aber nicht nur die Objekte wecken das Interesse der Moderatorin. Herausfinden möchte sie auch die persönliche Geschichte der Gegenstände. Auf dieser Entdeckungsreise stehen ihr Fachleute zur Seite, die immer wieder Porzellanstücke, Gemälde, Bronze und Möbel bewerten, darunter zwei Experten aus Fulda: Stefan Semler, Kunsthandel Semler, und Charlotte K. Nüdling, Inhaberin des Kunsthauses Nüdling, für Porzellan. "Mir hat die Arbeit sehr viel Freude gemacht", so Charlotte Nüdling. "Es war sehr Spannend, für das Medium Fernsehen zu arbeiten."

 

 

Fuldaer Zeitung, 4.09.2007
Dr. Elisabeth Nüdling und Charlotte K. Nüdling, Foto: Hajo Drabe

 

"Kunst ist auch ein gutes Gefühl"

Kunsthaus Nüdling in Fulda feiert 25-Jähriges

FULDA (chh) Zum 25-jährigen Bestehen des Fuldaer Kunsthauses Nüdling gibt es bis zum 29. September eine Sonderausstellung mit Fuldaer Porzellan zu sehen.

Bei einem Empfang würdigten Vertreter des öffentlichen Lebens den Stellenwert des Hauses und gratulierten der Inhaberin Charlotte K. Nüdling. Sie hatte das Kuntshaus, das seit 1997 in der Weißenseevilla in der Heinrichstraße untergebracht ist, am 1. September 1982 am Luckenberg eröffnet. Auf zwei Etagen der Villa sind Kunst und Antiquitäten wie Möbel, Gemälde, Silber, Porzellan und Schmuck aus dem 18. bis 20. Jahrhundert ausgestellt.

Im Namen der Stadt Fulda und ihren Gremien gratulierte Oberbürgermeister Gerhard Möller (CDU) zum Jubiläum. Das Kunsthaus ist für die Stadt ein Gewinn, lobte er. Charlotte Nüdling habe einen Ort der Inspiration und des Dialogs geschaffen. Helmut Sorg, Präsident der Industrie- und Handelskammer, bezeichnete das Familienuntrnehmen als vorbildlich. Kunst ist auch ein gutes Gefühl - dies strahlen die Räume des Kunsthauses aus, so Sorg.

Nach 25 Jahren führt Charlotte K. Nüdling nun das Geschäft gemeinsam mit ihrer Tochter Elisabeth, die in München Kunsthistorik studiert hat. Überregionale Bekanntheit erlangte das Kunsthaus durch zunehmende Messetätigkeit in den vergangenen Jahren.

 

IHK, Wirtschaft Region Fulda, 07-08/2007, Editorial
Charlotte K. Nüdling, Mitglied der IHK-Vollversammlung

Kunst als Investition

Dagobert Duck, die reichste Ente der Welt, gibt folgende Anlage-Empfehlung: Man "... sollte einen Teil des Geldes in Kunst anlegen. Das hat den Vorteil, dass man a) schöne Dinge um sich herum hat, die einem persönlich und seinen Besuchern Freude machen, und dass man b) von teilweise saftigen Wertsteigerungen profitiert".

Bei Kunstinvestitionen geht es also nicht nur um schnäden Mammon. Eine Skulptur, ein Gemälde oder ein antikes Möbel gibt es nur einmal. In dieser Einmaligkeit liegt ein imaginärer Wert, auch "Ästhetisches Kapital" genannt, der jedem Kunstwerk eigen ist und seinen realen Wert steigert.

Jeder, der Kunst erwirbt, kommt also auch in Besitz dieses ästhetischen Kapitals. Eine Aktie hingegen liegt im Safe und ihre Rendite ist ein Versprechen auf eine zukünftige Entwicklung, die positiv, aber auch negativ verlaufen kann - wie viele Anleger es bereits häufiger erlebt haben. Das Kunstwerk dagegen schmückt die eigene Wohnung oder die Arbeitsumgebung und bietet dem Besitzer eine real erfühl- und genießbare Rendite.

Darüber hinaus entfachen Kunstwerke häufig eine Dynamik: Sie machen neugierig und wissbegierig - der Besitzer möchte mehr erfahren über das Werk selbst, seinen Meister, seine Entstehung und über Vergleichsstücke. So wird der Horizont erweitert und der Kunstkäufer häufig zum Sammler. Dadurch wird das ganze Lebensumfeld beeinflusst - es strahlt auf die Umgebung aus und wird zu kulturellem Kapital, das gleichzeitig das Ansehen des Besitzers und seine soziale Position stärkt. Denn in jeder Sammlung manifestiert sich die Persönlichkeit, die sie zusammen getragen hat.

Neben dieser imaginären Rendite hat Investition in Kunst natürlich auch eine wirtschaftliche Rechtfertigung: Das Kunstwerk lässt sich wie jede Ware auch wieder zu Geld machen.

Der erste Schritt,  um in Kunst zu investieren ist es, mit ihr in Kontakt zu kommen,  und dafür gibt es in Fulda und im Umland wahrlich viele Möglichkeiten. Mal Hand aufs Herz: Wann waren Sie zuletzt im Vonderau-Museum, im Museum of Modern Art oder in der Kunststation Kleinsassen, um nur einige Beispiele zu nennen? Wie wäre es, beim nächsten Kindergeburtstag statt zu MacDonalds in die Kinderakademie zu gehen oder den Betriebsausflug mit Kultur zu verbinden? Und wenn Sie mal Langeweile haben sollten - besuchen Sie einfach eine Galerie oder Kunsthandlung. Dort kann der Besucher auch ohne Kaufabsicht sein Auge schulen oder sich an schönen Kunstwerken erfreuen, getreu dem Motto: "Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele."

Ihre

Charlotte K. Nüdling